Heißes Eisen Eichwerder Ring
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Die Entscheidungen bezüglich einer innerstädtischen Umgehung in Eberswalde stehen nun an. Eine Ostumfahrung des Zentrums durch den Eichwerder Ring wird von der Verwaltung und den Fachleuten favorisiert. Die Betroffenen wehren sich mit aller Macht dagegen, da sie dadurch künftig negativ in ihrer Lebensqualität beeinflusst werden.
Der Stadtverordnetenversammlung wird wohl im September der Beschlussentwurf dazu vorgelegt. Dann muss endgültig und eindeutig vom politischen Raum Stellung bezogen werden.
Es wird für alle eine schwere Entscheidung sein, die sehr gut abgewägt werden muss. Bei einer Entscheidung dafür oder dagegen wird der politische Raum so oder so abgestraft. Stimmt man dafür, werden die Betroffenen Bürger den Glauben an ihre politischen Vertreter verlieren, stimmt man gegen die Umfahrung des Zentrums, stellt man sich gegen eine so dringend nötige weitere Innenstadtentwicklung und gegen die Zukunft und eine moderne Stadt.
Aus meiner Sicht ist diese Umfahrung dringend notwendig, um die Innenstadt zu entlasten, die Altstadt weiterzuentwickeln und unser Zentrum weiter für die Zukunft zu stärken.
ABER diese Umgehung kann es für mich nur geben, wenn es eine östliche Umfahrung inkl. der Grundschule geben wird, sprich eine komplette Umfahrung der südlichen Breiten Straße, z.B. über die Hausbergtrasse. Eine kleine Umfahrung als Eichwerder Ring kann hier nicht die Lösung sein. Außerdem sollten die Hausbesitzer des Eicherwerder Rings bei den Straßenausbaugebühren finanziell nicht so stark belastet werden. Besonders betroffene Anwohner müssten gar mit einer komfortablen Entschädigung bedacht werden, falls ihr Haus der Trasse weichen muss. Wenn eine Entscheidung im Sinne der Allgemeinheit getroffen wird, dann sollten einzelne Betroffen – diese nicht auch noch finanziell tragen müssen.
Es werden spannende Wochen bis dahin. Aber wir haben endlich die Chance diese Umgehung für unsere Stadt zu bauen und sollten diese auch nutzen – dann aber auch zu einem geringstmöglichen Schaden der Betroffenen.

Sehe ich ähnlich der Eichwerder Ring macht nur in einem Gesamtkonzept Sinn, welches die Verkehrslast in der Innenstadt verteilt.
Dies ist eine Verbesserung für die algemeinheit nicht unbedingt für die Bewohner der betroffenen Straßenzüge.
Die Entscheidende Schieflage ist die das diese Bewohner jedoch einen großen Teil der Kosten für diese Maßname tragen müssen. Das Wiederstrebt dem gesunden Menschenverstand und ist daher den Betroffenen auch nicht plausibel.
Eine Lösung in dieser Frage wäre auch, wird auch den Wiederstand der Betroffenen deutlich reduzieren.
Hallo die Herren Abgeordneten, ,,schön“ das Sie für dieses Projekt sind, allerdings ist der Eichwerder Ring nicht die Lösung der Verkehrsprobleme in unserer Stadt. Wenn es den Damen und Herren des Stadt- und Landkreises natürlich nur darum geht eine ruhige Mittagspause ohne Verkehrslärm zu verleben ist es die einfachste Lösung den Verkehr über den Eichwerder Ring umzuleiten. Für eine Langfristige Planung und ganz nüchtern betrachtet ist es eine Verschwendung von Steuergeldern und anderer Finanz-Ressourcen sondergleichen. Man kann sich also nur wünschen das dieser Vorschlag nicht zur Umsetzung kommt.
Hallo,
danke für ihr Kommentar.
Das es etwas mehr Anstregungen benötigt um das Eberswalder Verkehrsproblem in den Griff zu bekommen als nur den Ring zu schaffen ist ganz klar. Dennoch ist eine zentrumsnahe Umgehung ein wichtiger Teil des Gesamtkonzeptes.
Der Verwaltung und ihrer Spitze vorzuwerfen sie wollen lediglich eine ruhige Mittagspause, ist unsachlich und in der Gesamtdiskussion wenig hilfreich. Hier machen Leute auch nur ihre Arbeit und wollen Eberswalde verbessern.
Eine Beruhigung des Zentrums ist wichtig und das haben uns andere Städte schon vor Jahren und Jahrzehnten vorgemacht. Wer leitet noch fast seinen gesamten Verkehr durch seine historische Innenstadt? Und das Investitionen in die Infrastruktur Geld kosten ist normal. Jetzt wird unsere Kommune bei einem solchen Projekt finanziell noch stark unter die Arme gegriffen. Ob es so eine Unterstützung jemals wieder für irgend eine Umgehung geben wird, darf bezweifelt werden.
Das Verkehrsaufkommen einer ganzen Stadt sollte meiner Meinung nach verteilt werden und nicht durch ein Nadelöhr getrieben werden.
Frage: Was ergab denn die Sitzung des ABPU vom 10.11.2009? Konnte leider nicht als Gast teilnehmen.
Hallo,
das erfahre ich auch erst heute Abend oder morgen von den Mitgliedern des Ausschusses. Werde es dann sofort posten.
MfG
Götz
Also ich habe nun erfahren, das die Planungen zur ersten Stufe zum Ausbau Eichwerder Ring mehrheitlich angenommen wurde. Habe leider keine genauen Unterlagen dazu, da es nicht durch die STVV geht, nicht mein Ausschuss ist und mein Ansprechpartner Bauauschuss derzeit leider nicht im Lande ist.